MudEstuary: Die Beeinflussung der Dynamik der Tideästuare durch Flüssigschlick
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MudEstuary: Die Beeinflussung der Dynamik der Tideästuare durch Flüssigschlick
01.06.2015 bis 31.05.2018
Universität der Bundeswehr München, Institut für Wasserwesen
Werner-Heisenberg-Weg 39
85579 Neubiberg
Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) Hamburg
BMBF Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA3)
Küstenforschung
Im Verbund sollen in einer wasserbaulichen Systemanalyse die Zusammenhänge zwischen Wasserspiegellage, Oberwasserzufluss und Dichtevariationen in Ästuaren quantitativ erfasst, werden, um die Wirkung historischer Entwicklungen im Detail zu untersuchen und auf dieser Grundlage künftige natürliche Entwicklungen der Verschlickung zu prognostizieren. Aus der Analyse soll die Not-wendigkeit künftiger baulicher Anpassungen mit Hilfe hydro-morphodynamisch-numerischer Modelle abgeschätzt werden.
Die Arbeiten bauen auf Erkenntnissen aus den Projekten MudSim A und MudSim B auf.
Von zentraler Bedeutung für die Untersuchungen ist, dass sowohl die Wirkung der Turbulenz in ästuarinen Wasserkörpern mit stark variierenden Suspensionskonzentrationen wie auch das nicht-Newtonsche Fließverhalten von bodennahem Schlick in der numerischen Modellierung durch eine einheitliche Formulierung der Modellviskosität abgebildet werden kann. Wechsel-wirkungen zwischen den Fluid- und Sedimentanteilen im turbulenten Wasserkörper sowie der zyklische bzw. räumlich und zeitlich stattfindende Übergang zur stark- bzw. vollständig ge-dämpften Turbulenz in hoch konzentrierten Suspensionen bedürfen im Hinblick auf die Entwicklung einer verbesserten Modellviskosität eines erweiterten Ansatzes zur prozessübergreifenden Modellierung.
Weitere Informationen finden sich auf den Webseiten des KFKI.